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***FÖJ auf dem Undinenhof
Leben auf einem Mensch-Natur-Tier Begegnungshof
b luna mit fohlen im paddock2 (2016 x 15
Der Undinenhof liegt im Naturschutzgebiet Havelländisches Luch und ist neben dem landwirtschaftlichen Öko-Betrieb eine Forschungs- und Begegnungsstätte für Menschen, Tiere und Naturkräfte.
Der gemeinnützige Verein Undinenhof e.V. engagiert sich auf dem Hof für Umwelt- und Tierschutz, naturpädagogische Vermittlung von ökologischen Inhalten bei Aufenthalten von Gruppen, Schulklassen und Feriengästen, Jugendschutz, Altenpflege, Kunst und Kultur.
Es werden auf dem Hof dafür insbesondere alte ländliche Handwerkstechniken (Wollgewinnung, Wollverarbeitung, Spinnen, Weben, Filzen, Drucken, Holzarbeiten, Malen, Handarbeiten um nur einige zu nennen) entweder direkt vermittelt oder miterlebbar gemacht. Heuernte, Zaunbau, Sensen, Ställe misten, Tiere erziehen sind nur einige Aspekte der täglich anfallenden Arbeiten.
Ferner wird mit den Tieren des Hofes ein freilassender Umgang gepflegt und viel Gelegenheit zur freien Beobachtung mit Moderation von spontanen Tierbegegnungen gegeben. Es wird bewusst die Etablierung einer Futterbeziehung vermieden.
Die kommunikative Arbeit mit Pferden bis hin zum prozessorientierten Reiten hat auf dem Hof den höchsten Stellenwert und kann therapeutisch, wie auch Persönlichkeits- fördernd von unseren Gästen gebucht werden.
Der Hof bewirtschaftet 28 ha Grünland im Naturschutzgebiet, davon mehr als die Hälfte anliegend. Es wird seit 14 Jahren im Vertragsnaturschutz gewirtschaftet, seit Dez. 2014 ist der Hof auch „offiziell“ vom Landwirtschaftsamt als Ökohof geführt..
Es wird ausschließlich mit eigenem Kompost gedüngt, der aufwendig aufbereitet und innerhalb eines Jahres zu schönem Humus umgewandelt wird.
Es befinden sich 20 Pferde (incl. Ponys), 6 Minischweine, 3 Waschbären, 7 Enten,
7 Hühner, 2 Schafe, 3 Hunde und zahlreiche Katzen auf dem Undinenhof.
Zur Zeit wird anhand einer umfangreichen Spinnradsammlung an einem Konzept für eine Ausstellung zu diesem Thema gearbeitet. Es sollen insbesondere die naturnahen Entwicklungstechniken der Wollgewinnung für die Textilverarbeitung, aber auch naturnahe Färbetechniken mit Pflanzen und die therapeutischen Einflüsse des Spinnens auf die dem reizüberflutenden Stadtleben ausgesetzten Menschen genutzt werden. Hierzu werden Anschauungstafeln erstellt werden, um nur ein Bsp. zu nennen. Ein Bewusstsein für die Vorteile natürlicher Fasern gegenüber Kunstfasern (insbesondere auf ökologischem Hintergrund: Polyacryl verrottet nicht...) wird nicht zuletzt beim Sinneserleben der Fasern entwickelt.
Ein weiteres neues Projekt ist die Anlage eines kleinen Gemüsegartens, welcher der Selbstversorgung der Hofbewohner dienen soll. Auch hier könnte ein FÖJler sich einbringen.
Die Bewirtschaftung und Pflege der umfangreichen Grünflächen ist im Sommerhalbjahr eine wichtige Aufgabe, da wir die in den letzten Jahren gehäuft auftretenden invasiven Pflanzenarten manuell bekämpfen . Die Pflege der großen Freilauf-Winter-Flächen bei der Offenstallhaltung sind ebenfalls Teile des ökologischen Tierhaltungsalltages, der das Sozialbedürfnis der Kleingruppenhaltung befriedigt sowie dem großen Bewegungsdrang der Tiere Rechnung trägt. Auf dem Hof werden keine Tiere zur Schlachtung gehalten.
Es geht dem Projekt Undinenhof darum, die Tiere aus dem althergebrachten Nutztierbegriff zu entlassen. Bisher war die industrielle Nutztierhaltung ein Spiegel des naturentfremdet lebenden Menschen. Nun sucht er wieder Anschluss an die ursprüngliche Ausdrucksebene der Natur und ihrer Bewohner. Er hat hier die seltene Gelegenheit sich selbst in naturbestimmten Zusammenhängen zu erleben.
Leben und Tod, das geboren werden, Altern und Sterben sind hier gleichermaßen von Bedeutung. Alternde oder sterbende Tiere werden nicht heimlich beseitigt, sondern es wird ihnen ein gebührender Raum gegeben. Gerade Kinder lernen hier oft zum ersten Mal auf unspektakuläre Weise die einfachen letzten Dinge vom Leben und Sterben kennen.
Die aktuelle FÖJlerin baut gerade einen Permakulturgarten unter besonderer Berücksichtigung von Aufbau und Erhalt qualitativ hochwerigen Humusses auf. Dieser soll selbstverständlich weitergeführt werden.
Der FÖJler bekommt eine schöne Unterkunft und nimmt an den Mahlzeiten teil. Es wird viel Wert auf frische und gesunde Küche gelegt. Es wird auf dem Hof und im Haus nicht geraucht. WLAN vorhanden. Der Hof hat auch eine Auszubildende. Es handelt sich um einen Meisterbetrieb.
Die Einsatzstelle ist eine Landwirtschaftliche GbR, es befindet sich eine Heilpraxis und ein Institut für Geomantie auf dem Betrieb, welche von den Unternehmern geführt werden.
Der Träger der Einsatzstelle ist der Landesjugendring Brandenburg.
Organisation Undinenhof
Einsatzort Undinenhof, Bauernende 25, 14715 Märkisch Luch
 
Art der Stelle FÖJ
Themenbereich Umwelt, Entwicklungshilfe, Soziales, Agenda 21 / Nachhaltigkeit, Ökologisches Bauen, Ökologische Landwirtschaft, Gesunde Ernährung / Verbraucherschutz, (Umwelt)pädagogik, Tourismus, Wald, Alternatives Leben, Tierschutz
Aktivitäten Kinder und Jugendarbeit, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, Veranstaltungen / Seminare, Handwerk, Bauarbeiten / Renovierung, Kochen, Fahrdienste, Kunst / Kultur, Landwirtschaft / Erntehelfer / Gartenbau, Praktischer Naturschutz, Umweltaktionen, Tierpflege, Beratung/Planung
Angebote Verpflegung, Unterkunft
Ausbildungen keine
Zertifikate Zeugnis, Praktikumsbestätigung
Gesprochene Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch
Bezahlung Taschengeld
 
Vorraussetzungen Selbstständiges Arbeiten
Weitere Voraussetzungen Körperliche Fitness, Wetterfestigkeit
Kenntnisse Handwerk, Fundraising, Texte Verfassen, Künstlerische Fähigkeiten, Projektmanagement,
Computer: Allgemein,
Umweltkentnisse: Allgemein
Altersgrenze 18 — 
Vorausgesetzte Sprachen Deutsch, Englisch
Teilnahme Unkosten Es ist ein promovierter Germanist vor Ort, falls Sprachunterricht gewünscht wird
 
Beginn der Stelle 01.09.2017 — 15.10.2017
Dauer der Stelle bis ein Jahr
Gültigkeit der Stelle Jährlich wiederkehrend
Weitere Bewerbungsinfo Um zeitnahe Bewerbung wird gebeten. Insbesondere bis 1. September wollen wir einen FÖJler benennen können.Wir freuen uns auch über Bewerbungen Geflüchteter. Nichtraucherhof
Bewerbungsfrist 01.09.2017
 
Bitte Bewerben bei
Einsatzort
Ansprechpartner
Hendrikje Arzt
(Betriebsleiterin)
wanta2@hotmail.de
Adresse
Bauernende 25
14715 Märkisch Luch OT Barnewitz
Brandenburg
Deutschland
Telefon
01795259551
Handy
Email
wanta2@hotmail.de
Webseite
http://www.undinenhof.de