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Aktuelles

IPON sucht Freiwillige für Menschenrechtsbeobachtung auf den Philippinen

09. Dezember 2009 · 13:49 · Alter: 12 Jahre

Seit November 2006 sind MenschenrechtsbeobachterInnen der gemeinnützigen Organisation IPON (International Peace Observers Network) aus Hamburg in einem Pilotprojekt auf den Philippinen aktiv. Durch Präsenz, Begleitung und Beobachtung wollen sie die Verletzung der Menschenrechte unterbinden.

IPON sucht Interessierte, die Anfang Juli oder Oktober 2010 für sechs Monate entweder in Negros oder Bondoc als MenschenrechtsbeobachterInnen aktiv werden. In drei Seminaren werden die Freiwilligen auf ihren Einsatz vorbereitet. Das Projekt ist zu großen Teilen ehrenamtlich organisiert und lebt von der Mitarbeit ehemaliger und aktiver MenschenrechtsbeobachterInnen. Ein Teil der Kosten des Einsatzes wird von IPON getragen. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt und dem Institut für Auslandsbeziehungen gefördert.

Aufgaben
Das Aufgabenfeld als Menschenrechtsbeobachter richtet sich an unseren Schlagwörtern präsent sein, begleiten, beobachten sowie informieren und handeln aus.
Wichtig ist, dass es sich bei der Arbeit als MenschenrechtsbeobachterIn nicht um Entwicklungshilfe handelt. Die Aufgabe eineR BeobachterIn ist es nicht, den zu begleitenden Personen oder Gruppen direkt (z.B. durch aktive Teilnahme an Protesten) oder durch strategische bzw. inhaltliche Beratung zu helfen. Das verstehen wir als Nichteinmischung in die vorliegenden Konflikte (z.B. der Konflikt zwischen Landbesitzer und Bauern und Bäuerinnen) bzw. in die Selbstverantwortlichkeit und Selbstbestimmung der Gruppierungen vor Ort. Ein Teil deiner Arbeit besteht aus der Begleitung und Beobachtung der Gruppierungen vor Ort und der genauen und unabhängigen Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen. In Absprache und Zusammenarbeit mit IPON in Deutschland ist der zweite Teil der Arbeit die Erstellung von Berichten, Artikeln und Falldokumentationen sowie der strategische Einsatz dieser für Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und im Dialog mit den philippinischen staatlichen Stellen vor Ort.
Weitere Informationen: www.ipon-philippines.org